Die Gemeinde Mertesdorf erlebte am Sonntag, den 25.01.2026 einen bewegenden Gottesdienst, der nicht nur durch ein tiefgründiges Bibelwort, sondern auch durch einen emotionalen Abschied geprägt war. Als Ehrengast durften wir Bezirksevangelist Weller aus dem Bezirk Saar-Pfalz begrüßen.
Gottes Wirken – Still, üppig und voller Sinn
Grundlage für die Predigt war das Textwort aus Johannes 2, 9-11, das von der Hochzeit zu Kana berichtet. Der Bezirksevangelist verdeutlichte, dass das erste Wunder Jesu – die Verwandlung von Wasser in Wein – beispielhaft für das heutige Wirken Gottes steht:
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Fülle im Hintergrund: Damals wie heute geschieht das Wirken Gottes oft leise und im Verborgenen, aber dennoch in einer überwältigenden Fülle.
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Gefragtes Vertrauen: Dass die Diener damals Wasser in die Krüge füllen sollten, obwohl Wein benötigt wurde, mag unverständig erschienen sein. Doch gerade in diesem Gehorsam lag der Segen. Auch heute verstehen wir nicht jeden Weg, den Gott mit uns geht, doch im Vertrauen dürfen wir sicher sein, dass alles seinen tieferen Sinn hat.
Individuelle Begleitung durch Gott
Der Vorsteher der Gemeinde Priester Bürger unterstrich in seinem Mitdienen die Gegenwart Gottes im Alltag. Er hob hervor, dass jeder Einzelne von Gott individuell wahrgenommen wird. Die anschließende Feier des Heiligen Abendmahls bildete den geistlichen Höhepunkt, bei dem die Bedeutung dieses Sakraments für die innere Stärkung noch einmal besonders betont wurde.
Ein herzliches Dankeschön an Nicole Stüber
Nach dem Gottesdienst folgte ein Moment der Dankbarkeit: Unsere Schwester Nicole Stüber wurde offiziell aus ihrer Aufgabe in der Sonntagsschule verabschiedet. Jahrelang hatte sie die Kinder der Gemeinde parallel zum Gottesdienst betreut und unterrichtet.
Der Grund für ihren Abschied ist ein schöner, wenn auch wehmütiger: Ihre Schützlinge sind „flügge“ geworden. Da die Kinder nun in ein fortgeschrittenes Alter gekommen sind, endet dieser spezielle Unterrichtszweig vorerst. Die Gemeinde dankte ihr herzlich für ihre liebevolle Arbeit, ihre Geduld und das Fundament des Glaubens, das sie im Hintergrund über die Jahre hinweg für die Kleinsten gelegt hat.
Als Zeichen der Anerkennung überreichte die Gemeinde einen Blumenstrauß. Zudem übergaben die Kinder selbstgebastelte Geschenke als Dank für die gemeinsame Zeit während der Gottesdienste.
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