Apostel Opdenplatz besuchte in Begleitung von Bischof Pascal Strobel am 9. November 2025 die Gemeinde Trier. Eingeladen zu diesem Gottesdienst waren die Gemeinden Trier, Baumholder, Idar-Oberstein, Kaisersesch, Konz und Mertesdorf.
Dem Gottesdienst lag das Wort aus 1. Mose 28,17: „Wie heilig ist diese Stätte! Hier ist nichts anderes als Gottes Haus, und hier ist die Pforte des Himmels:“ zu Grunde.
Apostel Opdenplatz sprach in seinen Anfangsgedanken speziell die Kinder an und schilderte die Situation von Jakob und Esau, ihr besonderes Verhältnis und die Begebenheit als Jakob in der Wüste schlief, ein Stein als Kopfkissen diente. Gott zeigte ihm im Traum die ‚Himmelsleiter‘ als eine Verbindung der Stelle wo Jakob war bis in den Himmel zu Gott.
Apostel Opdenplatz unterstrich, dass, wenn Gottesdienst ist, Gott präsent an dem Ort ist, wo sich Schwester und Bruder versammeln. Die Pforte des Himmels ist der Gottesdienst, die Gegenwart Gottes, wo sein Wort verkündigt wird und Sakramente gespendet werden.
Priester Simon Heldt, Gemeinde Kaisersesch, unterstrich den Wert des Glaubens und die Perspektive die wir zum Altar, als den Ort der Wortverkündigung haben. Der Hinweis aus 2. Mose 3,5 „… zieh deine Schuhe von deinen Füßen; denn der Ort, darauf du stehst, ist heiliges Land!“ hat heute auch für uns eine besondere Bedeutung. Spüren wir, hier am Altar ist „ein heiliger Ort“? Er stellte die Frage in den Raum, ob es uns gelingt zu Glauben oder ob wir Fluchtgedanken haben, da der Glaube rings um uns immer weniger wird.
Bischof Strobel bereitete das Heilige Abendmahl vor und griff dazu das Bild der Pforte auf. Zwar sei man noch nicht im Himmel der Herrlichkeit, doch vor allem während der Feier der Sakramente man stehe schon in dessen Pforte. Das werde deutlich, wenn Versöhnung in die Herzen der Gemeinde komme.
In diesem Gottesdienst empfingen ein Erwachsener und zwei Kinder die Gabe des Heiligen Geistes. In der Ansprache zu der Sakramentsspendung, "Heilige Versiegelung" ging Apostel Opdenplatz auf das Konfirmationsgelübte ein und den ernsten Vorsatz, Gott treu zu bleiben.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls wurden zwei Diakone ordiniert, Björn Bruch für die Gemeinde Baumholder und Leandro Polenske für die Gemeinde Kaisersesch. Der Apostel gab den Beiden jugendlichen Brüdern den Rat ihr Herz und jugendliche Dynamik in die Gemeinden einzubringen.
Nach dem Gottesdienst war ein Brunch vorbereitet, eine Gelegenheit Gemeinschaft zu erleben und den Nachmittag ausklingen zu lassen.
1. Dezember 2025
Text:
Thomas Stüber
Fotos:
Gernot Surges
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