Der Gottesdienst am Sonntag, dem 14. Juli 2024 hatte eine ganz besondere Prägung. An diesem Tag wird an die Wiederbelebung des Apostelamtes im 19. Jahrhundert erinnert. Und an diesem Tag wurden die Geschwister Girmendonk nach vier Jahren Gemeindezugehörigkeit aus der Gemeinde Trier verabschiedet.
Gott allein die Ehre geben
Der Gottesdienst, der vom Vorsteher Hirte Thomas Stüber durchgeführt wurde, stand unter dem Thema „Gott allein die Ehre geben“. Das Bibelwort steht in Apostelgeschichte 14, 14.15: „Als das die Apostel Barnabas und Paulus hörten, zerrissen sie ihre Kleider und sprangen unter das Volk und schrien: Ihr Männer, was macht ihr da? Wir sind auch sterbliche Menschen wie ihr und predigen euch das Evangelium, dass ihr euch bekehren sollt von diesen nichtigen Göttern zu dem lebendigen Gott, der Himmel und Erde und das Meer und alles, was darin ist, gemacht hat.“
Eine Familie bringt sich ein
Priester Maik Girmendonk wurde ein letztes Mal zum Mitdienen an den Altar gerufen. Vor dem Gottesdienst sang der Kinderchor. Hier erlebte die Gemeinde letztmals das Mitwirken von Paula und Luise, den Töchtern der Geschwister Girmendonk. Und auch Anja, die Frau von Priester Girmendonk, brachte sich letztmals mit Ihrem Violinspiel ein.
Verabschiedung
In den Verabschiedungsworten des Vorstehers und der Dirigentin, Diakonin Manuela Backes, wurde eine große Dankbarkeit zum Ausdruck gebracht, eine solch aktive Familie in der Gemeinde gehabt zu haben. Maik wurde während der Jahre in Trier als Priester ordiniert, wirkte trotz starker beruflicher Beanspruchung in dieser Aufgabe mit, seine Frau Anja brachte ihre Gaben als Violinen- und Gitarrenspielerin ein. Sie war für die Musikarbeit und die Unterstützung des Kinderchores eine große Stütze. Die beiden Kinder waren freudig in der Vor- und Sonntagsschule, sowie im Kinderchor dabei. Es war eine tolle Zeit mit unseren Geschwistern.
Ein kleines Geschenk
Abschließend überreichte der Vorsteher eine Kiste mit regionalen Köstlichkeiten und Erinnerungen an die Zeit in Deutschlands ältester Stadt. Unsere Geschwister sind nun aus beruflichen Gründen von Maik nach Nordhorn verzogen, also ganz aus dem Süd-Westen in den fast nördlichsten Bereich unserer Gebietskirche, sicherlich auch dort zur Freude der Gemeinde.
Noch mal Abschied
Nun war es allen Gottesdienstteilnehmern möglich, sich von Familie Girmendonk mit ein paar lieben Worten, einem Händedruck und/oder einer herzlichen Umarmung zu verabschieden.
Bitte lächeln
Ganz zum Schluss wurde noch ein Gruppenfoto mit der Gemeinde gemacht, einschließlich Familie Girmendonk. Dieses Bild gilt als Ergänzung des Abschiedsgeschenks, wenn auch wegen der Urlaubszeit nicht die gesamte Gemeinde anwesend war. Trotzdem eine schöne, bleibende Erinnerung.
14. Juli 2024
Text:
Thomas Stüber
Fotos:
Gernot Surges
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