In der Kirche in Traben-Trarbach versammelten sich am Sonntag, den 23. Juli 2023 die Gemeinden Traben-Trarbach und Hermeskeil (Bezirk Trier) und die Gemeinde Kastellaun (Bezirk Mainz, früher Bezirk Trier) zu einem Gottesdienst mit Apostel Gert Opdenplatz.
Als Grundlage nahm der Apostel die Bibelstelle aus 1. Thessalonicher 1,2+3: „Wir danken Gott allezeit für euch alle und gedenken euer in unsern Gebeten und denken ohne Unterlass vor Gott, unserm Vater, an euer Werk im Glauben und an eure Arbeit in der Liebe und an eure Geduld in der Hoffnung auf unsern Herrn Jesus Christus.“
Kleine Sonntagsschule
Zunächst wandte sich der Apostel den anwesenden Kindern zu und hielt erst mal eine kleine Sonntagsschule. Glaube, erklärte der Apostel der ganzen Gemeinde, ist auch: sich leiten lassen, wie z.B. durch die 10 Gebote. Beherzigen wir diese, so erfüllen wir schon vorgegebene Rahmenbedingungen.
Wir alle sollen Gott danken für alles, was er uns gibt. Das Gebet für alle ist wichtig und mit der Fürbitte verbunden, weil es die Gemeinschaft stärkt und Nähe schafft.
Gnade und Vergebung
Werke im Glauben, unser ganzes Leben auf Gott vertrauen, stellt die Dankbarkeit stets in den Vordergrund. Unsere Leistung ist dabei nicht in den Vordergrund zu stellen, sondern die Glaubensartikel. Darin ist auch auf das Wiederkommen Jesu Christus hingewiesen. Auf Gnade und Vergebung bei gemachten Fehlern können wir uns auf Gott verlassen, weil er alles regelt, da ihm nichts unmöglich ist.
Liebe zu Gott drückt sich so aus, wie es der Sohn Gottes schon sagte: „Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist's, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.“ (Johannes 14, 21)
Die Gottesdienste werden besucht, weil wir Gott erleben und hören wollen. Christus kommt zu uns und wir kommen zu ihm, heute im Gottesdienst und am Tag der Wiederkunft.
Jesus ist für uns gestorben, damit wir bei seiner Wiederkunft mit ihm Hochzeit feiern dürfen.
Priester Jürgen Marschall aus Kastellaun
Priester Jürgen Marschall aus der Gemeinde Kastellaun (Bezirk Mainz) wurde zu einem Predigtbeitrag gerufen. Er führte aus, dass Gott niemand fallen lässt, denn das ist nicht Gottes Wille. Dann ging Priester Marschall auf das Gebet zu Gott ein. Gebet ist das Atmen der Seele, und das wollen wir nicht missen. Beten bedeutet, die Nähe Gottes suchen. Unser Beten soll kein Monolog, sondern ein Dialog sein. Doch wie geht das? Das kann man sehr schön im persönlichen Gebet mit Gott erleben, wenn wir die Stille im Gebet erleben, wenn wir hinter einem Satz mal eine kleine Pause machen. Sind wir dankbar, dass wir das Beten gelernt haben.
Danach wies Apostel Opdenplatz darauf hin, dass Gottesdienst nicht mit dem 3-fachen Amen zu Ende ist. Das gehörte Wort soll nachwirken.
Priester Florian Stricksner aus dem Bezirk Trier
Damit wurde der Predigtteil geschlossen und Priester Florian Stricksner (Bezirk Trier, stellvertretender Bezirksvorsteher) wurde an den Altar gerufen, um die Gemeinde auf Sündenvergebung und heiliges Abendmahl vorzubereiten.
Er verwies auf eine kleine Zeile in einem Lied, wo es heißt "nur noch eine kleine Weile"
Wir wissen heute nicht, wie lange wir noch unter die Gnadengaben und unter das Sakrament Heiliges Abendmahl kommen können. Deshalb sollen wir "Hunger" auf die Gaben Gottes haben. Ob das so ist, muss jeder für sich beantworten.
Danach durfte die Gemeinde Freisprache in der Sündenvergebung und heiliges Abendmahl erleben.
Musikalisch wurde der Gottesdienst durch Chorgesang und ein Instrumentalensemble umrahmt.
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