Der Gottesdienst stand unter dem Wort aus Apostelgeschichte 1,8: „Aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.“
Am 17.05.26 fand ein Festgottesdienst zum 75jährigen Bestehen der Gemeinde Konz statt. Die Gemeinde freute sich über unsere Ehrengäste: Bischof i.R. Wilfried Sommer, Priester i.R. Robert Kempf (ehemaliger Vorsteher), jeweils mit Frau, Bezirksleitung: Hirte Thomas Stüber und Bezirksältester Jürgen Raudzus.
Die Kinder sangen nach Gebet und Textwort das Lied „Ich bin bei euch alle Tage.“ Der Bischof sagte, dass Jesus immer da ist, als würde er in der Kirchenbank sitzen. Er weiß alles, z. B. unsere Fragen. Er kennt die Zukunft und er lenkt uns.
Eigentlich startete das Werk Gottes schon vor 100 Jahren in Konz. Bruder Peter Knauber hat Menschen angesprochen und über seinen Glauben berichtet. Einige dieser Menschen besuchten die Gottesdienste, die im Wohnzimmer unseres Bruders stattfanden. Die neuen Geschwister besuchten danach die Gottesdienste in Trier. Die Gemeinde Konz wurde 1951 gegründet. Der erste Vorsteher war Pr. Johannes Elenz, gefolgt von Pr. Matthias Burg, Hermann Scholz, Robert Kempf und Markus Döpp seit 2018. Freuen wir uns, dass wir uns haben, und halten wir die Verbindung zu den Vorangegangenen, die in der Gründerzeit Zeugen waren.
In seinem Grußwort schreibt der Apostel, dass dieses Werk nicht untergeht. Das ist manchmal etwas schwierig, wie schon zu Jesu Zeiten. Wir warten auf Jesus Christi und eine gemeinsame Zukunft mit ihm. Erzählen wir vom Werk Gottes, die eigene Überzeugungskraft ist eine gute Grundlage.
Die Jünger waren traurig, bis der Herr kam. Die Kraft des Heiligen Geistes macht es möglich, die Ängstlichkeit oder die Traurigkeit durch Freude zu ersetzen. Der Glaube an Gott lässt uns mutig sein. Es gibt 3 Punkte, die uns helfen, stark im Werk Gottes zu sein.
1. Das Gebet
Lasst uns die Kraft des Heiligen Geistes nutzen im Gebet. Wir sollen nicht nur sprechen, sondern konzentrieren uns darauf, zu hören, was der Vater uns zu sagen hat, was er von uns erwartet. Im Gebet sollen wir das Herz Gottes suchen. Wir sind ihm dann ganz nahe.
2. Gutes tun
Geben ist seliger denn nehmen. Nehmen wir Anteil an den Sorgen der Mitmenschen und geben ihnen Zuwendung. Senden wir Gutes aus. Gott liebt die Menschen, das sollen sie durch uns spüren. Bringen wir ihnen Wertschätzung entgegen.
3. Versöhnlichkeit
Nutzen wir die Gelegenheit um den Menschen Zeugnis zu bringen und ihnen zu zeigen, dass Versöhnung der richtige Weg ist. Das führt zum Glück. Damit sind gute Gespräche möglich. Von unserer Seite soll Friede und Versöhnlichkeit ausgehen. Lasst euch versöhnen mit Gott. Lasst die innere Zerrissenheit über die, die dir Unrecht getan haben. Vergeben und Versöhnung führt zum Frieden.
Evangelist Markus Döpp, Vorsteher der Gemeinde Konz:
Beten ist das Atmen der Seele. Manchmal hilft es, bewusst zu atmen. Man wird ruhiger. Das ist auch im Gebet so. Durch die Ruhe, die einzieht, können wir besser auf Gottes Wort hören. Um Gutes zu tun, sollen wir wach sein, um auch Kleinigkeiten zu sehen. Es soll eine Haltung in uns werden. Wenn die Versöhnung einkehrt, werden wir auch die Probleme hergeben, die wir ein ganzes Leben mitschleppen. Eine frühzeitige Versöhnung kann durch die Kraft des Heiligen Geistes zustande kommen. Jesus hat uns das vorgelebt.
Priester Tobias Lakatos:
Das Bibelwort hat sich hier in Konz vor 75 Jahren erfüllt. Um diese guten Impulse zu bekommen, brauchen wir alle die Kraft des Heiligen Geistes. Das hat der Heilige Geist auch den bisherigen Vorstehern gegeben. Deshalb ist er so wichtig, genauso wie Beten und Nächstenliebe. Beten, nicht nur Reden, sondern in die Tat kommen, der Heilige Geist bewirkt das. Die Nächstenliebe kommt dann ganz von allein.
Bischof Pascal Strobel:
In unserem Gebet am Morgen können wir unseren himmlischen Vater darum bitten, dass er uns gute Gespräche gibt, Begegnungen schenkt und ein Herz um Gutes zu tun. Die Grundlage ist es, die Versöhnung zu verkündigen und Wege zu suchen, wie der andere das am besten verstehen kann und dadurch die Herzen zu gewinnen.
Bezirksältester Raudzus:
In der Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl zitierte der Bezirksälteste einen Lied Vers: „Komm wie du bist, hier ist Gnade.“ Gott liebt dich so wie du bist. Um versöhnlich zu sein, müssen alte Zöpfe, die immer noch da sind, abgeschnitten werden. Vergebungsbereitschaft ist die Voraussetzung zur Sündenvergebung und bringt Frieden in die Seele, immer etwas ganz Besonderes.
Nach dem Gottesdienst blieben viele noch zum Sektempfang mit „Fingerfood“. Hier wurde noch lange in schöner Gemeinschaft gefeiert, zwei Geburtstagskindern wurde noch ein Ständchen gebracht mit Bischof Pascal Strobel am Klavier. Ein gelungenes und freudiges Fest!
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
