Dieses Jahr feiert die Neuapostolische Gemeinde Konz ihr 75. Jubiläum. Zum Start der Veranstaltungen besuchte Apostel Gert Opdenplatz die Gemeinde am 15.04.2026. Dem Gottesdienst lag das Wort aus 1. Mose 25,32 zugrunde: „Esau antwortete: Siehe, ich muss doch sterben; was soll mir da die Erstgeburt?“
Zuerst sprach der Apostel die Kinder an, mit einem bekannten Wort: „Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern.“ Jeder kann an seinem Platz durch viele kleine Impulse zu einem besseren Zusammenleben beitragen, auch die Kinder.
Wir sind an der Seite Jesu Christ, der auferstanden und gegründet ist und der vollenden wird.
Der Apostel führte, im Bezug auf das 75-jährige Bestehen der Gemeinde, das Lied 75 im Gesangbuch an: „Die Sach ist dein Herr Jesu Christ, die Sach an der wir stehn. Und weil es deine Sache ist, kann sie nicht untergehn.“ In diesem Lied wird Anbetung und Nähe zu Jesus besungen. Jesu, unser guter Hirte, der uns immer nah ist. Es ist in keinem anderen Heil als in ihm.
Das Erstgeburtsrecht hat Folgen: Ein größeres Erbe, sogar ein doppeltes Erbe. Esau missachtete sein Erstgeburtsrecht, tauschte es für ein Linsengericht. Es kann vorkommen, dass auch wir mal in die Versuchung kommen, unser Erstgeburtsrecht zu vernachlässigen, wenn andere Dinge uns ablenken, uns wichtiger erscheinen. Gott ist für uns der Erblasser, wir sind seine Kinder und damit seine Erben, Gottes Erben. Als Christen sind wir durch die Taufe erbberechtigt. Jesu will sein ewiges Reich mit uns teilen.
Er sprach zu seinem Vater: “Bitte Vater, lass die, die du mir gegeben hast, bei mir sein.“
Unser Linsengericht kann z. B. Karriere sein. Karriere ist nichts Schlechtes, aber lassen wir es nicht zu, dass die Sache Jesu aus dem Fokus gerät. Setzen wir klare Prioritäten. An erster Stelle steht: Wir trachten nach dem Reich Gottes, alles andere wird uns zufallen.
Der Apostel sprach noch vom Mammon; ist Reichtum und Ehre wertvoller als dein Erbe? Das ewige Leben bei Gott? …sicher nicht!
Lasst uns wachsam sein, gerade wenn wir müde oder enttäuscht sind. Unsere Beziehung zu Gott mag immer an erster Stelle stehen.
Unsere Sünden können uns vergeben werden, Jesus bringt alles in Ordnung. Wir erhalten von ihm Frieden.
Eine Predigtzugabe erfolgte vom Vorsteher der Gemeinde, Evangelist Markus Döpp:
Jakob war sicher ein guter Koch und es roch lecker nach Linsengericht als Esau müde und hungrig nach Hause kam. Er hatte einen sprichwörtlichen „Bärenhunger“ und so waren seine Gedanken nicht fokusiert. Schnell war sein Erstgeburtsrecht gegen ein Linsengericht getauscht. Selbst nach dem Essen kein Hinterfragen: Mund abwischen, aufstehen und fortgehen. Wertschätzung? Fehlanzeige!
Manchmal sind wir nicht besser! …ein Linsengericht des 21. Jahrhunderts war für mich zeitweise die späte Karriere, erst als mein Sohn mir meine Veränderung zum Schlechten spiegelte, erkannte ich das die Balance gekippt war. Wertschätzung?
So ist unsere, deine Gemeinde auch nach 75 Jahren so ein wertvoller Schatz, du genießt die Gemeinschaft, erlebst lebendige Predigt, freust dich deine Geschwister zu sehen, zu drücken, miteinander zu singen, zu musizieren und auf einmal ist am Sonntag etwas anderes wichtiger …Achte auf die Balance!
Das Werk Gottes sollte für uns immer oben auf sein. Gott gibt uns eine Superkraft, die Dankbarkeit, mach mit und gib nicht für eine Kleinigkeit diese Kraft her. Wenn es einmal durch Überforderung in mancher Situation nicht einfach ist, vertrauen wir auf Gott. Wir werden feststellen, es geht wieder aufwärts mit seiner Hilfe.
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