Zum 3. Mal in diesem Jahr war die Gemeinde Konz im DRK Altenheim zur Durchführung eines Gottesdienstes eingeladen. Der Gottesdienst stand unter dem Motto „Im Bedürftigen Christus finden“. Als Grundlage diente das Wort aus Mt. 25, 40 „Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meiner geringsten Brüder, das habt ihr mir getan.“
Die Botschaft dieses Wortes ist, in der Liebe zum Nächsten offenbart sich unsere Liebe zu Christus. Kommen wir ins Tun, die Not des Nächsten zu lindern. Die Menschen, die sich im Altenheim befinden, können die großen Dinge nicht mehr tun. Da bleibt, z. B. ein liebes Wort für den Nächsten und im Gebet für die Nächsten eintreten.
Mancher ist in seinen Gedanken gefangen, erzählen wir ihm von Jesus, zuhören, trösten und kümmern. Selbst mit aufgeladener Schuld ist das möglich. Für diese Schuld ist Jesus gestorben. Im Gleichnis vom Weltgericht ist es eine überraschende Erkenntnis, dass der Maßstab unserer Bewertung der Umgang mit den Bedürftigen ist. Denn Jesus sagt, alles, was ihr ihnen getan habt, habt ihr mir getan, er identifiziert sich mit den Schwächsten, das möge unsere Sicht verändern auf den Nächsten. Du kannst Jesus in deinem Nächsten finden, in deiner guten Tat. Jesus möchte deine Liebe sehen.
Manche haben Hunger nach dem Sinn des Lebens, Annahme beim Nächsten und Zugehörigkeit. Der Mensch möchte seine Würde gesichert wissen. All diesen „Hunger“ können wir stillen mit unserer geistlichen Zuwendung und der Hinführung der Menschen zu Gott. Antwort finden solche Seelen oft, wenn sie von uns zum Gottesdienst eingeladen werden. So kann ein altes Wort praktisch umgesetzt werden.
Bei seinem Mitdienen sagte Priester Lakatos, dass wir von Jesus Christus geprägt sind, die tätige Liebe soll für uns selbstverständlich sein. Gerade in diesen Tagen feiern die Kinder die Begebenheit des Sankt Martin. Dieser junge Mensch teilte seinen Mantel mit einem armen Menschen. Wie in diesem Beispiel können auch junge Menschen mit Nächstenliebe voran gehen. In der Vorbereitung auf das heilige Abendmahl sagte der Vorsteher, dass die tägliche Hilfe für die Mitmenschen ein theoretischer Ansatz ist, der eine praktische Umsetzung notwendig macht. Unser Gebet sollte in Barmherzigkeit münden. Dann geschieht das Wunder. Und in jeder Tat echter Nächstenliebe, sei er noch so klein, begegnet uns Jesus Christus selbst. Wer dem Bedürftigen Gutes tut, findet das Wohlgefallen Gottes. Gott und Jesus begegnen uns, auch im heiligen Abendmahl.
Der Gottesdienst wurde musikalisch durch den Gemeindechor, Kinderchor, Flötengruppe und Klavier umrahmt.
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
