Am 20.08.2025 besuchte Bischof Pascal Strobel die Gemeinde Konz. Thema des Gottesdienstes war, dass wir in Gemeinschaft mit Gott und den Glaubensgeschwistern leben wollen.
Grundlage des Gottesdienstes war ein Wort aus Lukas 2, 36.37: „Und es war eine Prophetin, Hanna, eine Tochter Phanuëls, aus dem Stamm Asser. Sie war hochbetagt. Nach ihrer Jungfrauschaft hatte sie sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt und war nun eine Witwe von vierundachtzig Jahren; die wich nicht vom Tempel und diente Gott mit Fasten und Beten Tag und Nacht.“
Zu Beginn sprach der Bischof die Kinder an, die zum Eingang das Lied vortrugen „Von allen Seiten umgibst du mich“. Eine gute Entscheidung, sich zu Gott zu halten. Er ist immer da und hilft.
Im Anschluss erinnerte der Bischof mit einigen Gedanken an den Gottesdienst, den Bezirksapostel Pöschel vier Tage zuvor in Trier durchgeführt hat. In diesem Gottesdienst wurde über die Begebenheit von Lot und Abraham berichtet. Bei der Wahl des Landes, grün und saftig oder karg, überließ Abraham Lot den Vortritt und bekam damit das karge Land. Seine Entscheidung wurde von Gott gesegnet.
Wir sollen materiellen Dingen nicht zu viel Bedeutung beimessen. Materielle Dinge sind oft Ausgangspunkt zum Streit, im Kleinen, z. B. Familie oder Freunde, aber auch im Großen, z. B. Krieg.
Neid führt zu Unfrieden. Um das zu umgehen, hilft es, allen anderen das Gute zu gönnen und großzügig zu sein, den Anderen mit Wertschätzung und Verständnis entgegenzutreten. Geben ist seliger denn Nehmen.
Den Bericht zum Gottesdienst mit Bezirksapostel Pöschel finden Sie hier.
Zurück zum Textwort des Gottesdienstes sagte der Bischof, dass Hanna Tag und Nacht im Tempel war. Das heißt für uns, uns näher zur Kirche Christi zu halten.
Die sichtbare Seite der Kirche hat Fehler. Trotz der Unvollkommenheit ist die Vergebung der Schlüssel. Wenn wir im Gottesdienst die Nähe Gottes suchen, können wir dem Nächsten vergeben und Vergebung bekommen.
Die Geistlichen bereiten sich vor einem Gottesdienst vor, damit es ein schöner Gottesdienst wird. Die Geschwister bereiten sich vor, indem sie für ein Erlebnis beten, z. B. eine Antwort zu erhalten. Es kann ein Erlebnis im Kleinen oder im Großen werden. Das Wichtigste ist die Vorbereitung auf die Wiederkunft Jesu.
Hanna hat gefastet, in dieser Zeit wurde auf einige Lebensmittel verzichtet.
Für uns bedeutet Fasten, auf etwas zu verzichten, was uns gefangen nimmt. Dann können wir uns auf das Wichtigste konzentrieren. Dadurch finden wir Ruhe in einer hektischen Zeit.
Im Anschluss wurde Bezirksältester Jürgen Raudzus zu einem Predigtbeitrag gerufen. Er hob zu Beginn seines Beitrags den Text des Liedes der Kinder hervor, dem lieben Gott zu vertrauen, z. B. in der Schule. Noch einmal betonte er die Konzentration auf das Wesentliche. Er wies auf die Sündenvergebung und das heilige Abendmahl hin, die Gemeinde hat die Möglichkeit, Vergebung der Sünden zu erlangen. Selbst zu vergeben ist die Voraussetzung. Jesus tritt im heiligen Abendmahl hinzu. Daraus ziehen Christen die Kräfte für Glaube und Alltag.
Nach dem Gottesdienst beglückwünschte der Bischof unseren Diakon i. R. Koch. Er feierte an diesem Tag seinen 90. Geburtstag.
Der Gottesdienst wurde musikalisch vom Gemeindechor, Kinderchor und Flötengruppe begleitet.
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