An Palmsonntag 2025 waren alle Seniorinnen und Senioren des Bezirks Trier eingeladen, nachmittags am Bezirks-Senioren-Gottesdienst teilzunehmen. Und viele kamen gerne. Aus den Anwesenden wurde spontan ein gemischter Chor gebildet, der einige Lieder vortrug.
Alle eure Sorgen
Den Gottesdienst führte Bezirksältester Jürgen Raudzus durch. Er diente mit dem Wort aus 1. Petrus 5, Vers 7: „Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch..“ Auf das anschließend vom Chor vorgetragene Lied „Der Heiland sorgt für dich“ ging der Bezirksvorsteher ein. Wir dürfen unsere Sorgen auf den Herrn werfen. Wenn wir werfen, sollte es in die richtige Richtung geworfen werden. Dann wird der Heiland auch für uns sorgen.
Der Stammapostel erwähnte einmal, dass Sorgen vielfältig sein können. Da ist die Sorge um das göttliche Heil. Andere haben Sorgen wegen ihrer Kinder, wenn die nicht mehr den Glaubensweg gehen wollen. Seid gewiss, der Heiland sorgt sich um alle und kümmert sich auch darum. Bei ihm ist das Sorgen nicht nur eine Momentsache, sondern ständig präsent. Gott kennt dich viel besser, als du dich selbst kennst. Deshalb darfst du getrost vertrauen.
Der Bezirksälteste erwähnte auch noch die Bibelstelle, die bei unserm Textwort als Verweis steht. Im Psalm 55, Vers 23 heißt es: „Wirf dein Anliegen auf den HERRN; der wird dich versorgen und wird den Gerechten in Ewigkeit nicht wanken lassen.“
Die Gerechten
In seinem Predigtbeitrag ging Priester Florian Stricksner explizit auf den Begriff „die Gerechten“ ein. Das sind die, die durch das Heilige Abendmahl sündlos werden und in eine reale Nähe zu Jesus kommen. Zum Ämterwechsel hatte der Chor das Lied gesungen „Ich bin ja geborgen in Jesu“, auf das der Priester auch näher einging. In diesem Zusammenhang erwähnte er ein Lied aus dem Gesangbuch: „Das sei alle meine Tage meine Sorge, meine Frage, ob der Herr in mir regiert.“
Dieses Lied wurde dann auch von der Gemeinde als Zwischenlied gesungen.
Blicke auf die Hilfe
Danach folgte ein Predigtbeitrag vom Hirten Thomas Stüber. Er führte aus, dass wir nicht immer nur auf die Sorgen blicken sollten. Blicke lieber auf Gott. Von da kommt die Hilfe. Er gibt sogar Kraft, über Mauern zu springen. Damit sind geistige Mauern gemeint.
Schau nicht auf die Anderen
In der Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl sprach der Bezirksvorsteher davon, dass allein im Jahr 2024 nach neuesten Berechnungen über eine Million Christen aus ihren Kirchen ausgetreten sind. Dabei sollen wir nicht sagen, das seien ja nur die Anderen. Diese Bewegung ist in allen Religionsgemeinschaften zu spüren, weil viele Menschen für den momentanen irdischen Zustand allein Gott die Schuld geben wollen. Und der kann nichts dafür.
Nach dem Heiligen Abendmahl und dem Schlussgebet sang die gesamte Gemeinde, begleitet von mächtigem Orgelspiel, das Lied „Der Herr ist mein Licht“.
Schon vor dem Gottesdienst sorgten Querflöten- und Orgelspiel, sowie Chorgesang für eine besonders festliche Atmosphäre, die bis zum Schlusslied durchgängig anhielt. Das konnte man förmlich spüren.
Der Gottesdienst wurde per IPTV und Telefon zu denjenigen übertragen, die körperlich nicht mehr in der Lage sind, die Gottesdienste zu besuchen.
13. April 2025
Text:
Johannes Rammelmann
Fotos:
Johannes Rammelmann
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
