Am Sonntag, den 28.06.2026, besuchte die Gemeinde das DRK Altenheim in Konz. Gemeinsam mit den Gemeindemitgliedern und den Heimbewohnern wurde der Gottesdienst gefeiert.
Trotz großer Hitze waren viele Teilnehmer im Gottesdienst. Der Gottesdienst stand unter dem Wort aus Jeremia 29,11:
Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der Herr: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung.
Nach Gebet und Textwort sangen die Kinder der Gemeinde das Lied „Beten hilft“. Der Vorsteher Evangelist Markus Döpp erklärte den Anwesenden, dass im letzten Jahr „Beten wirkt“ das Motto war.
Wir können das spüren, wenn wir zu unserem himmlischen Vater beten, wir spüren, wie es uns gut geht. Selbst wenn die Dinge nicht so in Erfüllung gehen, wie wir uns das wünschen, können wir besser mit der Situation umgehen.
Selbst die Kinder beten, z. B. für die Schule und erfahren Hilfe und Kraft.
Der Mensch ist hilfsbedürftig. Selbst der Starke ist nicht immer stark. Manchmal geht’s uns, dass wir außerhalb fröhlich sind, aber zuhause sind wir schwach.
Beten wir dafür, dass Gott uns stärkt.
Das Textwort handelt von dem Volk Israel, die in Babylon in Gefangenschaft waren. Es war keine Besserung in Sicht. Falsche Propheten sagten, dass diese Situation bald vorbei ist.
Im Brief Jeremia erklärt er dem Volk, dass noch 70 Jahre Gefangenschaft für das Volk vorhergesehen waren. Da kommt die Frage, wo ist Gott?
Die Tröstung von Jeremia folgte: „Wisset, dass ich Gedanken des Friedens mit euch habe und nicht des Leides.“
Früher war Gott ein gefürchteter Gott, heute wissen wir, dass er ein Gott der Liebe ist.
Selbst bei Ungerechtigkeit, Sünde, Leiden und Zerstörung verheißt Gott Frieden, die Harmonie zwischen den Menschen und ihm.
Manchmal betrübt uns das eine oder andere, aber Gott hat feste und gute Gedanken über uns, die uns zum Besten dienen.
Er ist so groß, dass er aus dem nichts die Erde geschaffen hat, mit den Worten: Es werde!
Wir haben ab und zu das Gefühl, was ist das für ein Durcheinander auf der Erde.
Das ist nicht unsere Zukunft. Wir warten auf die Wiederkunft Jesu, er nimmt uns zu sich in sein Reich.
Der Hochzeitssaal ist schon fertig. In der neuen Schöpfung wird dann alles anders sein. Wir sind bei Gott in seiner Herrlichkeit.
Diese Zusage erhalten nicht nur wir, die Lebenden, sondern auch die, die in der jenseitigen Welt sind.
Sie werden mit vollendet. Einen besonderen Gottesdienst für die Entschlafenen findet am nächsten Sonntag statt. Diese besonderen Gottesdienste gibt es dreimal im Jahr. Der Grundgedanke, die Botschaft dieses Gottesdienstes war, dass Gott Frieden, Hoffnung und Zukunft schenkt.
Evangelist Döpp dankte für die musikalischen Beiträge der Kinder, des Chores und für die Klavierbegleitung.
Nach dem Gottesdienst verteilten die Kinder selbst gehäkelte Glückswürmchen zur besonderen Freude der Bewohner des Altenheims.
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