Am 06.Dezember 1925 wurden in einem Gottesdienst durch Apostel Schall die Gemeinden Idar-Oberstein und Kirn gegründet und erhielten mit Hilfspriester Erich Leyendecker ihren ersten gemeinsamen Vorsteher.
Nun war es also soweit, mit Gottes Hilfe sind 100 Jahre geschafft.
Bischof Pascal Strobel leitete den Festgottesdienst am Sonntag, 07.12.2025 in der vollbesetzten und prächtig geschmückten Kirche. und stellte ihn unter das Bibelwort aus 1.Petrus 2, Verse 5 und 6:
Und auch ihr als lebendige Steine erbaut euch zum geistlichen Hause und zur heiligen Priesterschaft, zu opfern geistliche Opfer, die Gott wohlgefällig sind durch Jesus Christus.
Darum steht in der Schrift: Siehe, ich lege in Zion einen auserwählten, kostbaren Eckstein; und wer an ihn glaubt, der soll nicht zuschanden werden. Die Ausführungen des Bischofs wurden durch den Gemeindevorsteher, Priester Dirk Bruch, sowie durch Priester Marcus Strobel und den Bezirksältesten Jürgen Raudzus ergänzt.
Zu den anwesenden Ehrengästen zählte u.a. der Bürgermeister der Stadt Idar-Oberstein, Friedrich Marx, mit seiner Gattin. Nach Beendigung des Gottesdienstes wandte sich der Bürgermeister in einer sehr persönlichen Ansprache an die Festgemeinde. Kein Wunder, da er neuapostolische Wurzeln hat und seine Großeltern und Eltern zur Gemeinde zählten.
Manche Gottesdienstbesucher hatten weite Wege zurückgelegt, um beim Jubiläum dabei zu sein. So kamen u.a. ein Priester i.R. aus Thüringen und ein Diakon aus dem Spreewald, beide waren aus unterschiedlichen Gründen vor Jahren zeitweise in den Gemeinden Idar-Oberstein und Birkenfeld eingesetzt. Drei weitere noch aktive priesterliche Ämter, die heute aus privaten oder/und beruflichen Gründen ihren Wohnsitz nicht mehr hier haben, waren mit ihren Lieben ebenfalls gekommen. Es war ein Wiedersehen mit vielen Weggefährten.
Nach dem Gottesdienst gab es bei einem Brunch manche Möglichkeiten des Gedankenaustauschs und der Gemeinschaftspflege. Viele hilfreiche Hände hatten für das leibliche Wohl gesorgt.
Nun geht es mit Gottvertrauen weiter, denn ein Jubiläum markiert nicht das Ende, sondern lediglich eine kurze Atempause auf dem Weg zu unserem Glaubensziel: Der ewigen Gemeinschaft mit Gott.
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