Konz, 30.3.2025 - Die Gemeinde Konz war am 30. März 2025 wieder einmal eingeladen, den Gottesdienst im DRK-Seniorenzentrum Konz zu gestalten. Priester Dirk Bruch, Vorsteher der Gemeinde Idar-Oberstein, führte den Gottesdienst durch.
Priester Bruch
Er diente mit dem Wort aus Markus 8, Vers 31: „Und er fing an, sie zu lehren: Der Menschensohn muss viel leiden und verworfen werden von den Ältesten und den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten und getötet werden und nach drei Tagen auferstehen.“
Nach dem Gebet sangen die Kinder das Lied 45 „Hast du heute schon Danke gesagt“ aus dem Kinderliederbuch „Stimmt mit ein“.
„Priester Bruch ging auf das Lied der Kinder ein und fragte die Gemeinde, ob sie heute schon Danke gesagt hat. Besonders vor dem Hintergrund, dass die alten Menschen, die aus dem Heim am Gottesdienst teilnahmen, ja gesundheitlich angeschlagen sind. Gibt es trotzdem Gründe zum Danken? Z. B. ist es ein Grund zum Danken, wenn wir in einem angenehmen Umfeld leben dürfen und Menschen, die uns, besonders die Bewohner des Heims, unterstützen, den Tag zu gestalten. Vor allem aber, wenn wir die Möglichkeit haben, den Gottesdienst zu besuchen, Vergebung der Sünden hinzunehmen und Gottes Wort zu hören.
In dem Textwort bereitet Jesus seine Jünger darauf vor, dass er noch viel leiden muss, von den Ältesten, den Hohenpriestern und Schriftgelehrten verworfen wird und anschließend getötet wird.
Selbst Jesus sind die Strapazen eines menschlichen Lebens nicht erspart geblieben, bis hin zum Tod. Dem folgte aber die Auferstehung.“
Evangelist Döpp:
In seinem Predigtbeitrag erklärte Evangelist Döpp, das Wort „muss“ weist darauf hin, dass dies Teil des göttlichen Plans war. Jesus konnte aber hindurch blicken zu seiner Auferstehung. Das dürfen wir auch! Der Tod ist nicht das Ende! Der Mensch darf auf ewiges Leben hoffen. Gottes Macht geht über den Tod hinaus.
Im Markus Evangelium sagt Jesus klar, dass, wer ihm nachfolgen will, sein Kreuz auf sich nehmen muss. Auf unserem Lebensweg ist es unvermeidlich, Leid zu erleben. Trotzdem gilt es, die Liebe Gottes zu suchen und sie in der Nächstenliebe zu finden. Das kann uns immer wieder Kraft und Mut geben. Jesus lädt die Menschen dazu ein.“
Dieser Gottesdienst wurde von dem Gemeindechor, dem Kinderchor und der Flötengruppe musikalisch umrahmt.
Bei der persönlichen Verabschiedung äußerten die Bewohner ihren Dank und ihre Freude über alles Erleben im Gottesdienst.
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