Am 02.April 2025 führte Apostel Gert Opdenplatz den Gottesdienst in der Gemeinde Konz durch. In seiner Begleitung war Bischof Pascal Strobel.
Der Apostel diente mit dem Wort aus Hebräer 12, 1 und 2: „Darum auch wir: Weil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasst uns ablegen alles, was uns beschwert, und die Sünde, die uns umstrickt. Lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist, und aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens, der, obwohl er hätte Freude haben können, das Kreuz erduldete und die Schande gering achtete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes.“
Nach dem Verlesen des Textwortes sangen die Kinder mit dem Gemeindechor das Lied aus dem Chorbuch 332 „Ich glaube fest, dass alles anders wird…“.
Der Apostel bedankte sich bei den Kindern und dem Chor für dieses Lied. Das sind Gedanken zu momentanen Zeiten. Wir wollen da nicht mitmachen, so der Stammapostel in einem Gottesdienst im letzten Monat. Wir wollen besonders liebevoll und friedvoll sein, das Gute dem Bösen entgegensetzen. Gerade jetzt wollen wir Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, zu den Menschen bringen.
Apostel Opdenplatz fragte die Kinder, ob sie schon einmal den blühenden Magnolienbaum in der Nähe der Kirche gesehen haben. Er sprach von dem Baum in der Bibel, der den Schöpfer lobt. Wieviel mehr dürfen wir den Schöpfer loben. Gott hat alles gemacht, die Menschen, die Blumen, die Schöpfung; das alles ist so gewollt. Gott wacht über seine Schöpfung. Das ist ein Liebesbeweis zu den Menschen.
In der Natur gibt es z. B. Ameisen, diese krabbeln auf dem Boden. Bienen und Vögel fliegen und haben somit eine andere Perspektive. Machen wir es auch so, erheben wir uns im Glauben, z. B. im Gottesdienst. Ein Perspektivwechsel hilft.
Gott will uns trösten in allen Sorgen und Schwierigkeiten. Kampf in Geduld ist uns bestimmt. Das ist kein Los oder blindes Schicksal, sondern unsere Zukunftsperspektive auf die neue Schöpfung, in der alles anders, besser und schöner sein wird.
Der Apostel erzählte, dass er als achtjähriger Junge beim ersten 1000 m Lauf die ersten Meter sehr schnell gelaufen ist, dann aber keine Kraft mehr für die restliche Strecke hatte. Im Lebenskampf und Glaubensweg sollte man, wie bei einem 1000 m Lauf, mit seinen Kräften haushalten. Bleiben wir im Gebet. Glauben ist eine feste Zuversicht, dass es besser wird. Glauben ist ein nicht zweifeln an dem, was man nicht sieht.
Bischof Strobel:
In seinem Predigtbeitrag sagte Bischof Pascal Strobel, dass er als Junge mit seinem Freund unterwegs war, um mit Hilfe eines Buches Pflanzen zu bestimmen. Nun stellten die Jungs fest, wie oft diese oder jene Pflanze vorhanden ist. Nur, wer sich interessiert, hat ein Interesse dafür und sieht die Dinge aus der richtigen Perspektive.
Der Herr dient uns im Gottesdienst und im Alltag und gibt Gedanken des Friedens. Beten ist wie Luft holen, man spricht auch vom Atmen der Seele. Damit sind große Strecken im Glaubensleben möglich. Das Gebet Jesu ist ein schönes Miteinander, weil Gott uns liebt und wir ihn. So gehen wir beherzt den Weg mit Mut. Gott wird mit uns sein. Er hilft uns, viel Gutes zu tun.
Apostel Opdenplatz:
Jesus weiß, was Schmerzen und Leiden sind. Er wurde auf Golgatha, außerhalb des Ortes gekreuzigt. Die Kreuzigung war eine Schande. Dazu passt das Lied zur Vorbereitung auf das heilige Abendmahl aus dem Neuapostolisches Gesangbuch Nr. 133, Vers 2 (Der Text ist urheberrechtlich geschützt).
Etwas ganz Besonderes und Berührendes ereignete sich bei der Feier des Heiligen Abendmahls: Apostel Opdenplatz reichte persönlich jedem Gottesdienst-Teilnehmer die ausgesonderte Hostie.
Der Gottesdienst wurde musikalisch gestaltet vom Kinderchor, dem gemischten Chor, einer Flötengruppe und Orgelspiel.
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