Einen besonderen Gottesdienst erwartete die Anwesenden in Prüm (Eifel) am 22. Mai 2024. Apostel Gert Opdenplatz brachte der Gemeinde eine Fortführung des Pfingstgottesdienstes vom Sonntag davor.
Seinem Dienen legte er das Textwort zugrunde aus 2. Timotheus 1, aus Vers 12: „ich weiß, an wen ich glaube, und bin gewiss, dass er bewahren kann, was mir anvertraut ist, bis an jenen Tag.“
Neunundneunzig Schafe
Nach dem Verlesen der Bibelstelle sang Diakonin Gabriele Schmitz das Lied „Neunundneunzig Schafe“, begleitet von Orgel und einem Instrumentalensemble. Sichtlich freudig bewegt begann der Apostel seine Ausführungen mit den Worten „Wie lang habe ich dieses Lied nicht mehr gehört!“ Dann nahm er Bezug auf die Arbeit der Schafhirten.
Rückblick auf den Pfingst-Gottesdienst
Der Stammapostel beleuchtete in seinem Dienen die Wirksamkeit des Heiligen Geistes in der heutigen Zeit, betonte aber auch, dass jeder selbst dafür tätig werden muss. Er nahm Bezug auf
Die 10 Glaubensartikel
Die Glaubensartikel (früher Glaubensbekenntnis) sind über 1700 Jahre alt. Im Konzil zu Nicäa im Jahr 325 wurde das Glaubensbekenntnis für die damalige gesamte Kirche und nicht nur für eine Region verabschiedet. Später wurde es angepasst und daraus wurden die 10 Glaubensartikel. Die ersten drei sind immer noch allgemein gültig und beginnen mit den Worten „Ich glaube an …“ Die Glaubensartikel Vier bis Zehn sind gemäß biblischen Aussagen zugeschnitten und beginnen mit den Worten „Ich glaube, dass …“ Da merkt man schon einen kleinen, aber feinen Unterschied. Der Apostel beleuchtete auch die Arbeit von Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist.
Predigtbeitrag
Zum Mitdienen wurde Bischof Pascal Strobel gerufen. Der Apostel erklärte anschließend, er hätte ja gerne die Diakonin Gabriele Schmitz mitdienen lassen.. Sie stammt eigentlich aus der Gemeinde Prüm, ist aber jetzt in der Gemeinde Calden (Hessen) tätig. Und sie ist auch für die Gemeinde Prüm ordiniert.
Abendmahl und Ende des Gottesdienstes
In der Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl sprach der Apostel noch einmal die vom Stammapostel vorgetragene Geschichte mit den zwei Häusern, zwei Autos und zwei Mänteln aus Afrika an. Zudem sprach er auch die Vergebungsbereitschaft an. Es ist ja alles schon so viele Jahre her und ich hab‘ ja eigentlich vergeben. Aber dann wird die „alte Kiste“ wieder ausgegraben. So kann man nicht vergeben.
Im Anschluss feierte die Gemeinde Heiliges Abendmahl. Danach folgte das Schlussgebet mit dem Segen.
Wer anschließend noch Zeit und Lust hatte, konnte im Nebenraum noch ein wenig Fingerfood und Getränke zu sich nehmen, um dann gestärkt und freudig den Heimweg anzutreten.
Zu dem Gottesdienst war die Gemeinde Bitburg eingeladen. Der Chor wurde aus den beiden Gemeinden und Urlaubern gebildet.
24. Mai 2024
Text:
Johannes Rammelmann
Fotos:
Johannes Rammelmann
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