Am Donnerstagabend, dem 21. Dezember 2023 erfreute Apostel Gert Opdenplatz den Gemeindeverbund Wadern/Schmelz mit seinem Besuch in Wadern. Fast auf den Tag genau vor 30 Jahren weihte Bezirksapostel Klaus Saur das neugebaute Gotteshaus in der Egon-Reinert-Straße 1 und führte die bisherigen Gemeinden Weiskirchen und Wadrill zur Gemeinde Wadern zusammen. (Siehe PDF im Downloadbereich, Quelle Saarbrücker Zeitung.)
Neben den Gemeinden Wadern und Schmelz, waren am 21. Dezember 2023 zudem die Gemeinden Baumholder, Idar-Oberstein, Hermeskeil und Mertesdorf zu diesem Festgottesdienst eingeladen.
Der Apostel legte dem Gottesdienst das Bibelwort aus Lukas 19, 10 zugrunde: "Denn der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.“
Die tiefe Bedeutung der Menschwerdung Jesu, stand im Mittelpunkt im Dienen des Apostels.
Von einem, der auf einen Baum klettert
Zachäus möchte Jesus sehen. Doch er ist zu klein, um in der Menschenmenge einen Blick auf den zu erhaschen, über den er schon so viel gehört hat. Also klettert er auf einen Baum entlang der Straße, der Jesus nach Jericho folgt. Als Jesus den Zöllner auf dem Baum erblickt, ruft er ihm zu: „Zachäus, steig eilend herunter; denn ich muss heute in deinem Hause einkehren“ (Lukas 19,5).
Zachäus war ein Oberzöllner, also ein Aufseher der eigentlichen Zolleinnehmer. Er war sehr reich, denn er hatte sich genauso wie viele seiner Kollegen an den Menschen seines eigenen Volkes bereichert. Damit hatte er sich bei den anderen Juden unbeliebt gemacht.
Es schockierte die umstehenden Menschen, dass Jesus Zachäus besuchen wollte und nicht eher einen der umstehenden Priester. Die hätten es ihrer Meinung nach viel eher verdient, dass Jesus sie besucht. Doch da legte der Zöllner ein Gelübde ab: „Siehe, Herr, die Hälfte von meinem Besitz gebe ich den Armen, und wenn ich jemanden betrogen habe, so gebe ich es vierfach zurück“ (Lukas 19,8). Ein großzügiges Gelübde, wenn man bedenkt, dass das nach dem mosaischen Gesetz die höchste Strafe bei einer Veruntreuung war.
Mit anderen Worten, die Bekehrung des Zachäus war die Erfüllung des Zweckes, zu dem Christus in diese Welt gekommen ist.
Predigtbeitrag von Bischof Strobel
Bischof Pascal Strobel ergänzte mit einem Predigtbeitrag das Dienen des Apostels und ging in seinen Worten besonders auch auf das Gemeindejubiläum der Gemeinde Wadern ein.
Nach dem gemeinsamen Gebet des „Unser Vater“ und der Verkündigung der Freisprache, konnten im weiteren Verlauf zwei Kinder durch Apostel Opdenplatz die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.
Im Anschluss daran, waren alle Anwesenden zur Feier des Heiligen Abendmahls eingeladen. Der Gottesdienst endete mit Gebet und Schlusssegen.
Musikalisch wurde der Gottesdienst festlich gestaltet durch einen gemischten Chor aus SängerInnen der eingeladenen Gemeinden, sowie ein Bläsertrio und Orgelspiel.
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